29.06.2015 - 02.07.2015 / BABYLON, Rosa-Luxemburg-Strasse 30, 10178 Berlin
Ukrainische Filmtage

UKRAINISCHE FILMTAGE IN SOLIDARITÄT MIT OLEG SENTSOV

Der ukrainische Filmemacher Oleg Sentsov, der die Maidan-Proteste in Kiew unterstützte und sich gegen die Annektierung der Krim durch Russland aussprach, wurde im Mai 2014 vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB verhaftet und ins Moskauer Lefortowo - Gefängnis gebracht. Ihm wird die Planung terroristischer Handlungen vorgeworfen, was sowohl Sentsov selbst als auch seine Anwälte bestreiten. Der Prozess ist aktuell für den 11. Juli angesetzt. Sentsov drohen 20 Jahre Haft. Zahlreiche Organisationen und bekannte Filmemacher setzen sich seit über einem Jahr für seine Freilassung ein. Die Ukrainischen Filmtage möchten das Interesse der Presse, der Öffentlichkeit und der Politik für die Ereignisse in der Ukraine und das Schicksal des ukrainischen Regisseurs wecken sowie die Zuschauer mit der aktuellen ukrainischen Filmlandschaft bekannt machen.

An vier Tagen werden teilweise preisgekröntes neues ukrainisches Kino aus den Jahren 2013 bis 2015 sowie aktuelle Dokumentarfilme über die jüngsten politischen Ereignisse im Land gezeigt.

Zur Eröffnung der Ukrainischen Filmtage in Solidarität mit Oleg Sentsov im Babylon am 29. Juni um 20.00 Uhr werden führende Politiker Deutschlands, bekannte Schauspieler und Regisseure, Festivalorganisatoren, Mitglieder der Europäischen Filmakademie, Diplomaten verschiedener Länder sowie Vertreter der ukrainischen Filmindustrie erwartet.

Die Filmtage werden mit einem der erfolgreichsten ukrainischen Filme der letzten Jahre, “THE TRIBE” von Myroslav Slaboshpytskiy, eröffnet.

Ein volleständiges Programm der Ukrainischen Filmtage finden Sie hier

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

23.06.2015 / Representation of the State of Lower Saxony to the European Union Rue Montoyer 61, B-1000 Brussels
Lunch-Debate

"Fighting Corruption in Ukraine: Hurdles and Challenges"

With the Maidan revolution in 2014, the Ukrainian society has set a clear sign against corruption and increasing authoritarianism in the country. Today comprehensive reforms in the administrative and executive areas are necessary to eliminate the preconditions for corruption and to establish transparency and the rule of law. What progress has been made since 2014? Which hurdles and challenges has the new Ukrainian government encountered and, more importantly, how can they be overcome? How can the EU better support Ukraine in fighting corruption and establishing transparency and accountability of governmental work towards the society? What are the expectations of civil society towards international actors and networks? 

Discussion

Artem Sytnyk, Head of the National Anti-Corruption Bureau, Kiev

Rebecca Harms, MP, European Parliament,President of the Greens / EFA Group

Raluca Stefanuc, European Commission, former coordinator of the first EU Anti-Corruption Report

Daria Kaleniuk, Executive director, Anti-Corruption Action Centre (AntAC), Kiev

The discussion was moderated by Frank Paul, European Commission, Support Group for Ukraine (SGUA), Advisor, Leader Justice and Home Affairs

The full program of the discussion you can find here

11.06.2015 / Universität zu Köln, Hauptgebäude, Hörsaal II, Albertus-Magnus-Platz 1, 50931 Köln
Podiumsdiskussion

"Neue Geopolitik statt Kalter Krieg? Die Ukraine, Russland und der Westen"

Die militärischen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine haben klare Formen eines Kriegs angenommen. Seit der Annexion der Krim sind immer mehr russische Truppen und Kämpfer illegal in die Ukraine eingedrungen mit dem Ziel das Land zu destabilisieren. Auch schwere Waffen und Munition wurden in großen Mengen über die russisch-ukrainische Grenze geschleust. Tausende von Menschen kamen seit Beginn der Kämpfe ums Leben. Und auch nach den Friedensverhandlungen in Minsk wurde das Feuer nicht komplett eingestellt. Welche Ziele verfolgt Putin mit seiner Kriegspolitik in der Ukraine? Geht es dabei um den Einfluss im Land oder ein Kräftemessen auf geopolitischer Ebene? War die Reaktion der EU auf die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine angemessen? Welche Rolle wird in dem Ukraine-Konflikt den USA zugemessen? Was steht hinter den Vorwürfen, die Amerikaner stünden hinter den Unruhen im Land? Hängt das aggressive Vorgehen Putins mit der Angst einer NATO-Erweiterung zusammen?

Über diese und andere Sicherheitspolitische Frage diskutierten:

Tetiana Parkhalina, Leiterin des Zentrums für Europäische Sicherheitspolitik, Präsidentin der Vereinigung für Euro-Atlantische Zusammenarbeit, Moskau

Volodymyr Horbach, Politologe, Experte für Innen- und Außenpolitik der Ukraine, Institut für Euro-Atlantische Zusammenarbeit, Kiew

Maryna Rakhlei, Programmkoordinatorin, Expertin für Osteuropa, The German Marshall Fund of The United States, Berlin

Martin Malek, Politikwissenschaftler, Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement, Landesverteidigungsakademie Wien

Moderation: Fritz Pleitgen, Journalist,ehemaliger Präsident der Europäischen Rundfunkunion EBU und Vorsitzender des Lew Kopelew Forums, Köln

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier

20.05.2015 / Cherkasy
Podiumsdiskussion

 

“CULTURAL POLICY IN UKRAINE: FROM SOVIET HERITAGE TO EUROPEAN FUTURE”

Most of Ukrainians nowadays talk about changes in the country considering on the first place reforms in economy, social policy and legal sphere. But building new society without cultural paradigm change is impossible. Crisis and war were caused not least of all by absence of serious-minded and purposeful development of culture of Ukraine as a country during all years of independence. Participants of the discussion in Cherkasy gave consideration to the current condition of cultural policy and development strategy of Ukrainian culture. 

In the event took part: Olexandr Butsenko – director of Ukrainian cultural studies center, Valentyna Demian – doctus secretary of Ukrainian cultural studies center,  Irena Karpa – Ukrainian writer, singer, journalist, TV presenter, Serhiy Proskurnya – art director of Cherkasy dramatic theater n.a.Taras Shevchenko, stage manager, producer, Olexiy Vlasov – director of the Office of cultural affairs in Cherkasy regional administration, Vladyslav Chabanuk – historian, film maker, director of Statehistorical-cultural reserve “Trypilska culture” from Legedzine village of Talnivsky region in Cherkasy oblast.  

Videos of the discussion you can watch by link: http://www.ustream.tv/recorded/62484585

http://www.ustream.tv/recorded/62483265

Detail about event you can red here

19.05.2015 / Stiftung Wissenschaft und Politik, Ludwigkirchplatz 3-4, 10719 Berlin
Internationales Forum

 

Internationales Forum "Quo vadis Krim?"

Seit der Annexion der Krim durch die Russische Föderation haben die Bewohner der Halbinsel mit immensen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zusammen mit Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Politik und Medien aus der Krim, der Ukraine, Russland und Deutschland wurden auf dem Krim-Forum Strategien diskutiert, wie mit dem derzeitigen ambivalenten Status Quo der Halbinsel umgegangen werden soll. Das Forum fand in Zusammenarbeit mit dem Nationalrat des krimtatarischen Volkes Milli Medschlis, der krimtatarischen Initiative "Qırımlı", der UNHCR, OSZE, der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sowie der Heinrich-Böll-Stiftung, der Gesellschaft für bedrohte Völker, der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen, der Plattform „Deutsch-Krimtatarischer Dialog“ und den "Kiewer Gesprächen" statt.

Im Anschluss an das Forum fandet um 19h30 ein Auftritt der Band Marinita (Charkiv) / Präsentation „Erkämpfte Heimat“ im großen Saal des "Familienzentrums Adalbertsstraße", Adalbertstraße 23b / Nähe Bethaniendamm
10997 Berlin statt.

Ein ausführliches Veranstaltungsprogramm finden Sie hier