Kiev Dialogue
Unter der Schirmherrschaft von Hryhoryj Nemyriah, Myroslav Popovych, Bärbel Kofler und Rebecca Harms

Willkommen auf der Web-Seite der "Kiewer Gespräche"!

Die „Kiewer Gespräche“ sind eine überparteiliche, unabhängige Initiative, die aus der deutsch-ukrainischen Bürgergesellschaft selbst entstanden ist. Die „Kiewer Gespräche“ sind der Idee eines unteilbaren, offenen, demokratischen und freien Europa verpflichtet. Ihr Ziel ist es, durch die Vertiefung und Verstetigung des Dialogs zwischen meinungsbildenden Eliten beider Gesellschaften zu einem friedlichen und demokratischen Zusammenleben der europäischen Völker und zur europäischen Einigung beizutragen.

Mehr über die "Kiewer Gespräche"

 

 

Die Ukraine - vor dem Abgrund der Spaltung und Radikalisierung oder auf dem Weg zur demokratischen Konsolidierung?

9. April 2014, Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Die „Kiewer Gespräche“, die Euromaidan Wache, die Internationale Renaissance Foundation und die Schwarzkopf Stiftung organisierten eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Die Ukraine – vor dem Abgrund der Spaltung und Radikalisierung oder auf dem Weg zur demokratischen Konsolidierung?“ in der Vertretung der Europäische Kommission in Berlin.

Die Experten Ali Hamsin, Viacheslav Likhachev, Josef Zissels und Anton Shekhovtsov betonten eine immer steigende Gefahr seitens Russlands für die ukrainischen Bürgerinnen und Bürger in den nord-östlichen Regionen. Zugleich dementierten sie Gerüchte über einen wachsenden Faschismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus in der Ukraine und riefen den Westen auf, härtere Sanktionen gegen Russland zu verhängen und mit einer starken konsolidierten Stimme gegen Putin vorzugehen. Es sei unverantwortlich, dass Russland im XXI. Jahrhundert unbestraft gegen internationale Abkommen verstößt und die Weltordnung gefährdet.

 

Die Ukraine zwischen innenpolitischem Umbruch und geopolitischer Krise

Öffentliche Podiumsdiskussion - 11. Kiewer Politischer Gesprächskreis

24. März 2014, Kiew, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Chmelnyzkoho, 25

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Kiew, die Internationale Renaissance Foundation, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Europäische Austausch gGmbH organisierten im Rahmen der „Kiewer Gespräche“ die öffentliche Podiumsdiskussion 11. Kiewer Politischer Gesprächskreis: "Die Ukraine zwischen innenpolitischem Umbruch und geopolitischer Krise".

Experten diskutierten über das Verhältnis zwischen Maidan und neuer Regierung, den Einfluss der neuen zivilgesellschaftlichen Akteure und Initiativen auf den ukrainischen Staat, Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen auf die innengesellschaftliche Situation in der Ukraine und die Krisenpolitik der neuen Regierung in der Ukraine.

 

 

Es geht nicht um die Krim, sondern um die Ukraine - Anmerkungen zur Politik Russlands gegenüber der Ukraine

Von Wilfried Jilge ist Osteuropahistoriker, Ukraine-Experte, Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig und Steuerungsmitglied der "Kiewer Gespräche".

 Den vollständigen Beitrag finden Sie hier

 

Anmerkung zur Lage auf der Krim (Stand: 3.IІI.2014)

Von Wilfried Jilge, Osteuropaexperte der Universität Leipzig und Vorstandsmitglied der „Kiewer Gespräche“

Es ist zweifelsohne bedenklich, dass ein erheblicher Teil der Bewohnerinnen und Bewohner der Krim sich einen Anschluss an Russland vorstellen kann. Die Gründe, die der Kreml für sein Handeln auf der Krim anführt, sind keineswegs eindeutig: der Schutz der russischsprachigen Bevölkerung ist vorgeschoben. Einen wirklichen Konflikt zwischen Kiewer Ukrainern und Krimrussen oder zwischen Russen, Ukrainern und Tataren auf der Krim, der u.a. von der Partei des neuen "Ministerpräsidenten" der Krym Aksjonov und anderen Splitterparteien prorussischen hochgezogen wird, hat es nie gegeben: weder die russische Sprache noch russische Bürger waren auf der Krim bedroht - schon gar nicht vom Majdan. Russland scheint es sowieso gar nicht wirklich um die Krim zu gehen: Der russische Vize-Außenminister Karassin erklärte schon am Samstag gegenüber der Presse, dass die Ermächtigung für Putin zum Militäreinsatz auf der Krim bis zur "Normalisierung der gesellschaftlichen und politischen Situation in der Ukraine" in Kraft bleibe und stellte so einen direkten Zusammenhang zu den politischen Prozessen in Kiew her. Lesen Sie weiter hier und hier 

 

Mahnwache gegen Straflosigkeit in der Ukraine

27. Februar 2014 am Brandenburger Tor in Berlin

"Kiewer Gespräche" und Amnesty International appellierten zusammen an die Verantwortlichen in der Ukraine, Berichte und Vorwürfe über Menschenrechtsverletzungen, exzessive Gewaltanwendung und Todesfälle seit Beginn der Proteste dringend und unabhängig zu untersuchen, Täter zur Verantwortung zu ziehen, alle im Rahmen der Proteste verhafteten Personen freizulassen und Grundlagen für die Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte, wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit, zu schaffen.
Die Aktion wurde durch Expertenbeiträge von Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Stefanie Schiffer, Europäischer Austausch und Inna Melnykovska, Justus Liebig University Gießen unterstützt.
Das Ensemble "Polynushka" sorgte für eine lyrische Stimmung an diesem Abend.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden Gedenkkerzen für die Maidan-Opfer angezündet.

Fotos zu der Mahnwache finden Sie auf unserer Facebookseite.

 

Statement der "Kiewer Gespräche" zu der Lage in der Ukraine

Die „Kiewer Gespräche“ sprechen ihr tiefstes Beileid allen Familienangehörigen und Freunden der Verstorbenen in der Ukraine aus. Wir sind in Gedanken bei Euch und trauern zusammen mit dem ukrainischen Volk. Die „Kiewer Gespräche“verbeugen sich vor all den ukrainischen Bürgerinnen und Bürgern, die für Demokratie, Freiheit und den Schutz der Menschenrechte gelitten und ihr Leben geopfert haben!

Unser Statement zu der Situation in der Ukraine finden Sie hier.

Eine ausführlichere Einschätzung der aktuellen Lage in der Ukraine von dem Osteuropaexperten der Universität Leipzig und Vorstandsmitglied der „Kiewer Gespräche“, Wilfried Jilge, lesen Sie bitte hier.

 

 

Ukrainische Menschenrechtler und Experten forderten ein sofortiges Ende der Gewalt in der Ukraine

12.-14. Februar 2014

Auf Einladung der "Kiewer Gespräche" hielten sich Valeriy Chaly, Vize-Direktor des Razumkov Zentrums Kiew und Yevheniy Zakharov, Direktor der Human Rights Protection Group Kharkiv in Berlin auf. Die Experten führten zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Sie verurteilten die Gewalteskalation und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine.

Einen kurzen Bericht zu den Expertengesprächen finden Sie hier.

 

 

 

The Euromaidan Revolution of Ukraine: Ways out of the Crisis

February 13th 2014 in the European Commission Representation in Germany, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

The political situation in Ukraine heats up more and more. Thousands of people walk daily in Kiev and other cities of Ukraine on the streets to fight for their rights. They demand new elections, a constitutional amendment and the resignation of President Viktor Yanukovych. The Ukrainian government is going with as yet unprecedented brutality against the demonstrators. There are numerous deaths and injure, hundreds were convicted and imprisoned, many abducted and tortured. An early relaxation of the situation is not in sight. The pressure of Russia is getting bigger and the EU threatens sanctions. What are the best ways out of the crisis?

Eastern Europe Expert Discussion

 

 

Brief von Juri Andruchowytsch zur Situation in der Ukraine

Juri Andruchowytsch ist Schriftsteller und Schirmherr der "Kiewer Gespräche" 

In der Ukraine sind Verbrechen gegen Menschlichkeit im vollen Gange, für die die heutige Macht verantwortlich ist. Wenn es in dieser Situation auch wirklich Extremisten gibt, so ist das die Spitze des Staates.

(Aber) Wir werden trotzdem gewinnen, trotz aller Ausschreitungen. Das ukrainische Volk erkämpft für die europäischen Werte einer freien und gerechten Gesellschaft schon jetzt ohne Übertreibung mit eigenem Blut. Ich hoffe sehr, dass Sie (die EU) das schätzen werden.

Lesen Sie weiter hier

 

Grundrechte in der Ukraine werden außer Kraft gesetzt

Die "Kiewer Gespräche", ein Netzwerk aus ukrainischen und deutschen Nichtregierungsorganisationen, sind äußerst besorgt über die Verabschiedung einer Reihe von Gesetzen durch die Verkhovna Rada der Ukraine am 16. Januar 2014, die – ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine - Grundrechte der ukrainischen Bürgerinnen und Bürger auf Versammlungsfreiheit und die Tätigkeit von Nichtregierungsorganisationen wesentlich einschränken.

Die Verabschiedung der Gesetze erfolgte ohne öffentliche oder parlamentarische Debatte unter Verletzung der Geschäftsordnung des Parlaments nur durch einfache Handzeichen.

„Die Gesetze machen die demokratischen Fortschritte in der Ukraine zunichte. Sollten die Gesetze in Kraft treten, hätte das katastrophale Folgen für die ukrainische Gesellschaft. Die Stabilität auf dem gesamten Kontinent wäre in Gefahr.“ - So Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament und Schirmherrin der „Kiewer Gespräche“.

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Aufstand in der Ukraine - eskaliert die Lage in Kiew?

Podiumsdiskussion mit Rebecca Harms

im Beckmann Studio, ARD Berlin

Die Situation in Kiew bleibt angespannt. Ein Großaufgebot von Sicherheitskräften geht gegen die Demonstranten vor, die seit fast drei Wochen den Rücktritt der ukrainischen Regierung verlangen. Präsident Viktor Janukowitsch zeigt sich hart und droht mit einem Durchgreifen gegen die Demonstranten um Boxweltmeister und Oppositionsführer Vitali Klitschko. Wohin driftet die politisch tief gespaltene Ukraine?

 

Wirtschaftsethik und gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen

Öffentliche Podiumsdiskussion

6. Dezember 2013 in der Buchhandlung „Je“, Prospekt Svobody 7, Lwiw

Corporate Social Responsibility (CSR) oder die soziale Verantwortung der Unternehmen, ist in den letzten Jahren zu einem prominenten Thema in mittel- und osteuropäischen Ländern geworden. In der Ukraine wird jedoch der CSR-Gedanke bei staatlichen Einrichtungen und traditionellen Gewerkschaften kaum beachtet. Solche aktuelle Fragen wie die Wahrnehmung der unternehmerischen Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt, Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten werden hauptsächlich von zivilgesellschaftlichen Organisationen thematisiert.

Die Podiumsdiskussion widmete sich der Suche nach erfolgreichen Partnerschaften und Wegen, auf welchen Wirtschaft und Zivilgesellschaft trotz unterschiedlicher Interessen, unterschiedlicher Motivations-und Handlungslogik zu einer Kooperation finden können.

 

 

Aufruf zur Unterstützung der ukrainischen Zivilgesellschaft bei deren proeuropäischen Bestrebungen

Die "Kiewer Gespräche", ein Netzwerk von ukrainischen und deutschen Stiftungen, NGOs und Think Tanks, ist mit der ukrainischen Zivilgesellschaft solidarisch und unterstützt deren proeuropäische Bestrebungen. Über 100.000 Ukrainerinnen und Ukrainer sind am 24. November 2013 in Kiew auf die Straße gegangen, um der Regierung zu zeigen, dass sie mit der EU eng kooperieren und "nach Europa" wollen. Auch in anderen Städten der Ukraine und weltweit gingen Zehntausende auf die Straße, um für die europäische Ausrichtung des Landes friedlich zu demonstrieren.

http://ukraine-elections2012.org/newsletter-ukraine/items/aufruf-ukrainische-zivilgesellschaft-vor-dem-eu-gipfel-in-vilnius-unterstuetzen.html

 

Rubikon von Vilnius - Perspektiven der weiteren Europäischen Integration nach dem EU-Gipfel in Litauen

Öffentliche Podiumsdiskussion

03. Dezember 2013 in der Buchhandlung „Je“, Lysenka 3, Kiew

Die Periode der Hoffnungen auf die Unterzeichnung des EU-Assoziierungsabkommens in Vilnius ist als eine „goldene Zeit“ für die ukrainische Zivilgesellschaft zu bezeichnen. Denn der Staat hat sich als beeinflussbar erwiesen. Zivilgesellschaftliche Akteure konnten sich über gemeinsame strategische Vorgehensweise einigen und durch die geschlossene gemeinsame Handelspolitik real mitwirken. Ist nun Vilnius ein Rubikon, nach dem die „goldene Zeit“ zu Ende ist? Was verändert sich in Politik und Gesellschaft nach dem EU-Gipfelin Litauen? Was verbindet und was vereint Osteuropa und Westeuropa trotz der geographischen Grenzen und der politischen Assoziationen. Ist der eingeschlagene Weg nun wirklich „alternativlos“? Genau diese Fragen stellte Gegenstand der Podiumsdebatte dar. Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Internationalen Renaissance Stiftung, der Konrad Adenauer Stiftung, der Buchhandlung „Je“und der "Kiewer Gespräche" statt.

 

Political Persecution, Freedom of Information and Data Protection in Ukraine

Öffentliche Podiumsdebatte

18.11.2013 im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin

Das dritte Gipfeltreffen der östlichen Partnerschaft fand in Vilnius stattgefunden. Fast die ganze Welt beobachtete die Ukraine, die sich verpflichtet hat, alle Kriterien zu erfüllen, die für die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens von der EU festgelegt worden waren. Wurden diese Hausaufgaben gemacht? Die Massenmedien konzentrieren sich meistens auf den "Timoschenko"-Fall. Aber wo bleiben alle anderen europäischen Werte, wie Demokratisierung, Rechtsstaatlichkeit, Schutz der Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der ukrainischen Gesellschaft? Sind sie in einer richtigen Art und Weise umgesetzt?

Auf diese wichtigen Fragen konzentrierte sich die Expertendiskussion, die mithilfe des Auswärtigen Amts, der Heinrich Böll Stiftung, der Charkiwer Menschenrechtsgruppe und der „Kiewer Gespräche“ organisiert wurde.

 

Genderpolitik der Städte: Geschichte und Gegenwart

Internationale Konferenz

23.-25. Oktober 2013, Beketova Nationalen Universität für Stadtwirtschaft Charkiw

Auf der Konferenz wurden Themen wie Genderindikatoren für eine nachhaltige Stadtentwicklung, Stadt-und Genderdemokratie, Gender-Budgeting und Audit der Stadt behandelt. Die Konferenz war in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport der Ukraine, der Beketova Nationalen Universität für Stadtwirtschaft Charkiw, der Russischen Forschervereinigung für Frauengeschichte, des Partnerschaftsvereins "Charkiw-Nürnberg", der International Renaissance Stiftung und der „Kiewer Gespräche“ organisiert.

 

Genderpolitik in der Ukraine: Ein internationaler Überblick

Öffentliche Podiumsdiskussion

24. Oktober 2013 in der Buchhandlung „Je“, Sumska Straße 3, Charkiw      

Die Podiumsdiskussion bezog sich auf die Erfolge, Misserfolge und Perspektiven der ukrainischen Genderpolitik. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den Rahmenbedingungen und Umsetzungsmöglichkeiten der Genderpolitik in der Ukraine und anderen europäischen Staaten (Österreich, Deutschland, Frankreich). Ziel der ukrainischen Genderpolitik sollte eine geschlechtergerechte Gesellschaft mit gleichen gesellschaftlichen Strukturen, Start- und Rahmenbedingungen sein. Frauen und Männer sollen ein selbstbestimmtes Leben entsprechend ihrer persönlichen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche führen können.

Die Veranstaltung war durch die Internationale Renaissance Stiftung Kiew, die Buchhandlung „Je“, die Stadt Wien, das Institut Go-Governance Wien, die Französische Botschaft, den Partnerschaftsvereins „Charkiw-Nürnberg“ und die „Kiewer Gespräche“ koordiniert.

 

Kyiv zwischen der Europäischen und der Eurasischen Union: Der Einfluss von Brüssel und Moskau auf die ukrainische Innenpolitik

Internationale Konferenz

12.-13. September 2013 in der Kyiv-Mohyla-Akademie, Kiew

Internationale Konferenz des Zentrums für Regionalstudien der Freien Universität Berlin, der Nationalen Universität "Kyiv-Mohyla Akademie", des Instituts für Internationale Beziehungen der Kiewer Nationalen Taras Shevchenko Universität, in Kooperation mit der Initiative "Kiewer Gespräche" und dem Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

 

Politische Kultur und Europäische Geschichte: Welchen Einfluss haben Social Media und moderne Kommunikationsmittel auf die Entstehung neuer Formen politischer Beteiligung?

Öffentliche Podiumsdiskussion

12. September 2013 in der Buchhandlung „Je“, Prospekt Svobody 7, Lwiw

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde die Herausbildung der demokratischen politischen Kultur in der Ukraine diskutiert. Eine besondere Aufmerksamkeit war dabei den historisch-kulturellen Prägungen, die in die postkommunistische Gegenwart hineinwirken und neuesten Entwicklungen im Medienbereich, die den Ereignissen oft vorauseilen, geschenkt. Am Beispiel der europäischen Länder wie Österreich, Deutschland und Großbritannien erläuterten Experten einen engen Zusammenhang von politischer Kultur und Europäischer Geschichte. In Betracht kamen auch folgende Fragen:

  • Auswirkung der vor kommunistischen demokratischen Erfahrung der westukrainischen Gebiete auf die Herausbildung der demokratischen politischen Kultur in der Ukraine;
  • Kennzeichnende Faktoren für die politische Kultur in der Ukraine;
  • Rolle der modernen Kommunikationsmittel und soziale Medien bei der Verlagerung des persönlichen Engagements im globalen Netz;
  • Das Engagement in virtuellen Vereinigungen und Gruppen = realles zivilgesellschaftliche Engagement?

 

 

Durch den Dialog zur Gleichstellung. Empfehlungen zur Optimierung der ukrainischen Genderpolitik

Expertengespräch

18.06.2013 in der Verkhovna Rada, Kiew

Präsentation der Strategien und Empfehlungen des Internationalen Zentrums für Frauenrechte "La Strada - Ukraine" und des Frauenberatungszentrums zur Optimierung der ukrainischen Genderpolitik. Die Empfehlungen wurden anhand der Ergebnisse der neunten internationalen Jahreskonferenz der "Kiewer Gespräche" zum Thema: "Genderpolitik: Erfolge-Misserfolge-Perspektiven", am 5.-6. März 2013 in Kiew ausgearbeitet. An dem runden Tisch in der Verkhovna Rada nahmen u.a. Viola von Cramon, MdB, Iryna Berezhna und Borys Tarasyuk, Abgeordnete der Verkhovna Rada Ukraine teil.

 

Strukturwandel in Donbass. Chancen und Möglichkeiten für die Region nach der möglichen Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU

Podiumsdiskussion

17. 06.2013 im Park Inn Hotel, Donezk

Eine regionale Veranstaltung der "Kiewer Gespräche", in Kooperation mit dem Generalkosulat der Bundesrepublik Deutschland in Donezk. Zu den prominenten Gästen und Diskussionsteilnehmern gehörten u.a. Viola von Cramon, MdB, Sprecherin für EU-Außenbeziehungen, Klaus Zillikens, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Donezk und Igor Todorov, Professor für Internationale Beziehungen und Außenpolitk, Nationale Universität zu Donezk. Ziel der Veranstaltung war es, Informationen über europäische Prozesse in der Ukraine zu verbreiten und den Bürgerinnen und Bürgern fundierte Kenntnisse über Europa zu vermitteln.

 

Das Assoziierungsabkommen zwischen Wiedervorlage und Papierkorb? Hat die Ukraine ihre Chancen verspielt?

Podiumsdebatte

14.06.2013 im Deutschen Bundestag, Berlin

Die EU-Integration ist ein der Hauptziele der ukrainischen Politik. Das Land erfüllt jedoch immer noch nicht alle Kriterien und Anforderungen für die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens. Experten des Podiums beschäftigten sich mit der Frage, ob die Ukraine es schaffen könnte, diese Kriterien bis zum Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Vilnius im Herbst 2013 zu erfüllen?

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der "Kiewer Gespräche", Viola von Cramon (MdB, Sprecherin für die EU-Außenbeziehungen, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) und dem Deutsch-Ukrainischen Forum e.V. organisiert.

Einen kurzen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier.